zu Exodus (2. Mose) 34, 4 – 10. , 26.10.2014

Predigt von Tilman Hachfeld im Gottesdienst in der Französischen Friedrichstadtkirche zu Berlin

Lieder im Gottesdienst vor der Predigt waren (EG für die Ref. Kirche) 444, 1 – 5.: Die güldene Sonne…, Ps 32, 1 – 4 (ganz).: O wohl dem Menschen… und 590, 1 5.: Es ist ein Wort ergangen…

Weitere Texte waren Jeremia 17, 4., die Zehn Gebote (wie hier am Schluss nachzulesen) und ihre Summe, Jeremia 29, 11-14., Epheser 5, 6 – 14. und Ein Credo (Kurt Anschütz)

Predigttext: Exodus (2. Mose) 34, 4 – 10.:

Und er behaute zwei steinerne Tafeln wie die ersten, und Mose machte sich früh am Morgen auf und stieg hinauf zum Berg Sinai, so wie JHWH ihm geboten hatte. Und in seine Hand nahm er die zwei steinernen Tafeln.

Und JHWH stieg in der Wolke hinab und stellte sich dort neben ihn und rief JHWH beim Namen.

Und JHWH ging an seinem Angesicht vorüber und rief: adonai, adonai, el, rachum vechanun, äräch apijm veraw-chäsäd veämät, deutsch: JHWH, JHWH, Gott, barmherzig und gnädig, langatmig und reich an Huld und Treue.

Der Huld bewahrt für Tausend, der Schuld und Vergehen und Sünde wegnimmt, aber – aus der Verantwortung entlassen? – er lässt nicht aus der Verantwortung, sondern bedenkt die Schuld der Eltern an Kindern und an Kindeskindern, an der dritten und an der vierten Generation.

Mose hatte sich beeilt und zur Erde gebeugt und verneigt, und sprach nun: Wenn ich doch Gnade in Deinen Augen gefunden habe, Herr, so gehe doch, Herr, in unserer Mitte, denn es ist ein hartnäckiges Volk, und vergib unsere Schuld und unsere Sünde und nimm uns zum Eigentum!

Und ER sprach: Siehe, Ich, der einen Bund schließt: Vor deinem ganzen Volk tue ich Wunder, die nicht gewirkt werden im ganzen Land und bei allen Heidenvölkern. Das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, wird das Werk JHWHs sehen, denn groß ist, was ich mit dir mache. Amen

(eigene Übersetzung)

Liebe Gemeinde,

„Perikopen“ heißen die biblischen Textabschnitte, die die Liturgische Konferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland als Grundlage für die sonntäglichen Predigten vorschlägt.

„Perikopē“ ist griechisch und bedeutet „Behauen“ oder auch „Verstümmeln“. Die Absicht, etwas zu verstümmeln, unterstellen wir der Liturgischen Konferenz nicht. Ihr geht es eher darum, bestimmte Themen und Schwerpunkte zu betonen – und den Gemeinden nicht allzu lange Texte zuzumuten. Wir werden hier also nach dem Schwerpunkt fragen, den diese Textauswahl betonen will, – aber nicht ohne zuvor doch den Zusammenhang dieser Worte im Buch Exodus zu betrachten, zumal der den Schwerpunkt noch unterstreicht.

Mose, so wird berichtet, blieb, um Gottes Weisung für das Volk Israel zu empfangen, 40 Tage auf dem Berg Sinai. Die Israeliten, die darauf nicht vorbereitet waren, gaben ihn schon verloren und verlangten vom anderen Anführer, Moses Bruder Aaron, ihnen Götter zu machen, die ihnen voran ins verheißene Land ziehen sollten. Und der stellte mit ihnen ein goldenes Stierstandbild her, das die Tradition dann als Kalb lächerlich machte, und das sollten nun die Götter sein, die sie aus Ägypten geführt hatten. Und Aaron baute davor einen Altar, und sie opferten dem Bild und feierten.

Gott informiert Mose oben auf dem Berg über das, was unten geschah: „Dein Volk hat schändlich gehandelt.“, und er bietet an, es vollständig zu vernichten und alle Verheißung allein an Moses Nachkommen zu erfüllen. Mose lehnt ab und sagt: Es ist dein Volk, das du aus Ägypten geführt hast, und erinnert ihn an alle Verheißungen, die er schon Abraham gegeben hatte: Nachkommen und das Land.

Mit seinem Adlatus Josua kommt Mose zurück, und im Zorn über das, was er antrifft, schmeißt er die von Gott beschriebenen Tafeln der Weisung hin, dass sie zerschmettern. Dann richtet er zur Bestrafung ein Blutbad unter dem Volk an, dem 3’000 Leute zum Opfer fallen. Danach wendet er sich wieder zu Gott und fordert ihn auf, die große Sünde zu vergeben – oder andernfalls ihn selber, Mose, aus seinem Buch des Lebens zu streichen. Dem Volk räumt Gott daraufhin eine Bewährungsfrist ein und beauftragt Mose, es weiter zu führen; er selber, Gott, werde aber nicht mehr mit ihm gehen, sondern ihm seinen Engel voraus senden.

Mose bestürmt Gott, dass er selber bzw. sein Antlitz mit dem Volk ziehen muss, denn es ist, so Mose wieder zu Gott: „Dein Volk“. Bemerkenswert ist, dass Gott auf diese Zueignung nicht direkt eingeht, aber dennoch verspricht, sein Angesicht dem Volk voraus gehen zu lassen. Und zur Bestätigung bittet Mose: „Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“

Das wird ihm nun versprochen, aber eingeschränkt: Gott kündigt an, seine ganze Güte an Mose vorüberziehen zu lassen, während er seinen eigenen Namen, den Gottesnamen, ausruft, der hier in der Vorankündigung noch mit: „Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.“ umschrieben wird. Und Gott wird dazu Mose in eine Felsspalte stellen und seine Hand über ihn halten, damit er nicht sein Antlitz sehen kann, aber er soll ihm dann hinterher sehen – er behält also bei aller Gottesnähe nur das Nachsehen. So weit die Ankündigung.

Dann wird Mose beauftragt, zwei neue Tafeln zurecht zuhauen, den Berg zur Schutzzone zu erklären, die niemand, Mensch oder Vieh, betreten soll – und damit beginnt nun unsere Predigtperikope: Die Ausführung des zuvor Versprochenen.

Das, worauf sich diese Perikope konzentriert, ist der hier genannte Gottesname, den Gott selber vor Mose ausruft:

„Adonai, adonai, el, rachum vechanun, äräch apijm veraw-chäsäd veämät . Der Ewige, der Ewige, Gott, barmherzig und gnädig, langatmig, und reich an Huld und Treue.“ Dies Gottes Name, und weiter, diesen erklärend: „Der Huld bewahrt für Tausend, der Schuld und Vergehen und Sünde wegnimmt, aber – aus der Verantwortung entlassen? – er lässt nicht aus der Verantwortung, sondern bedenkt die Schuld der Eltern an Kindern und an Kindeskindern, an der dritten und an der vierten Generation.“

Mose nimmt Gott sogleich bei seinem eben verkündeten Namen: „Wenn ich doch Gnade in Deinen Augen gefunden habe, Herr, so gehe doch, Herr, in unserer Mitte, denn es ist ein hartnäckiges Volk, und vergib unsere Schuld und unsere Sünde und nimm uns zum Eigentum!“

Nur diese letzte Bitte, Eigentum zu werden, wird nicht wörtlich erfüllt – Gott spricht von „meinem Volk“ vor allem Fremden gegenüber, zum Beispiel Ägyptens Pharao, und wenn zum Volk Israel, dann meist sehr kritisch, und mehrheitlich drückt diese Bezeichnung „Volk des Ewigen“ etwas erst noch Zukünftiges aus – aber in der Praxis wird Israel Gottes Eigentum durch den Bund, den er hier mit dem Volk schließt, auch wenn da noch kein „mein“ steht. Das Volk-Gottes-Sein ist demnach kein Besitz Israels, auf dem es sich ausruhen könnte, sondern zum Einen Einladung, der immer aktuell Folge zu leisten ist, und wo das nicht geschieht: Mahnung; und zum Anderen ist es Verheißung für den neuen Himmel und die neue Erde, wo das „mein Volk“ letztlich, wie Abraham verheißen, alle Völker in den Segen einbeziehen wird

Aber hier, in unserer heutigen Perikope, geht es vor allem um den ausgerufenen Gottesnamen: Barmherzig, gnädig, langatmig, das heißt: geduldig, reich an Huld und Treue. So im ersten Satz, und der ist grundlegend. Und deckt sich übrigens mit dem, was auch der Koran von Gott immer wieder sagt. Und von daher, von seiner Barmherzigkeit und Gnade her, ist alles, was wir über Gott aussagen wollen, grundlegend zu denken.

Er wird damit nicht zu einem beliebigen lieben Eia-popeia-Gott, denn dieses Denken bleibt gebunden an Gottes Wort, an seinem seinem Volk und den Völkern bekundeten Willen, an den Erfahrungen derer, die versucht haben, Leben aus ihm heraus und mit ihm zu gestalten. Wir bleiben beim Denken an Gott gebunden an die Bibel, das Zeugnis seines Volkes und das der Apostel, Verkünder des Bundes, den wir in Jesus aus Galiläa auf uns Heiden ausgeweitet glauben. Und bei allem, was da auch noch an Weisung, Warnung und guten und bösen Beispielen zu lesen ist, bezeugen die biblischen Schriften doch immer den Gnädigen und Barmherzigen; das darf nie vergessen werden, sonst ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Den erleben wir heute bei islamistischen Terroristen im Nahen Osten wie in Westafrika im Extrem, und er macht uns fassungslos. Wir kennen aber ähnliches auch aus der Kirchengeschichte. Der Missbrauch beginnt jedoch schon in einer fromm gemeinten Erziehung, wenn Kindern oder auch Erwachsenen mit einem auf Strafe versessenen Gott gedroht wird, gegen die Weisung „Du missbrauchst den Namen des Ewigen, deines Gottes nicht, denn der Herr wird den nicht vor den Folgen bewahren, der seinen Namen missbraucht.“ Wer einen rachsüchtigen Gott predigt, dem wird er auch so.

Aber wie ist es mit dem, was im Zehnwort der Weisung zwischen der zweiten und dritten Weisung steht: „…denn ich, der Ewige, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Vorfahren heimsucht an den Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation…“ – so sind wir gewohnt, es zu hören. Aber ich denke, das ist keine liebe Gewohnheit, sondern eine bedrohliche, und deshalb wert, überprüft zu werden. Stephanie hat zu Beginn bei der Verlesung der Weisung schon „heimsuchen“ ersetzt durch „bedenken“. Denn das Wort „heimsuchen“ hat bei uns den Klang einer nachträglichen Strafe oder gar Rache. Wörtlich müsste es wie im Hebräischen, so auch im Deutschen nur heißen, jemanden zuhause besuchen, vielleicht um nachzuschauen, wie es ihm oder ihr geht, sich um ihn oder sie zu kümmern und erfahren zu lassen, dass man an sie denkt.

Und das ist bei den Nachkommen von Übeltätern besonders wichtig, damit sie nicht auf den bösen Wegen der Vorfahren bleiben oder wieder auf sie geraten. So verstehe ich die besondere Verantwortung, die wir als Nachfahren derer tragen, die im vorigen Jahrhundert aktiv oder durch Wegsehen den Mord an Europas Judenheit und vielen anderen verschuldet haben. In zwei Wochen jährt sich wieder der Tag, an dem nicht nur 1918 eine deutsche Revolution verraten und 1989 eine gemauerte Grenze geöffnet wurde, sondern an dem 1938 in einem deutschlandweiten Pogrom auch den letzten Gutgläubigen deutlich gemacht wurde, was das Regime mit den jüdischen Nachbarn vorhatte. Und die allermeisten ließen es machen.

Gott rächt das nicht an den folgenden Generationen, er lässt, wie das die Propheten Jeremia und Ezechiel betonen, nicht den Kindern die Zähne stumpf werden wegen der sauren Früchte, die die Vorfahren gegessen haben. Aber er lässt sie besonders gewarnt sein vor solchen Früchten.

Und die Vorfahren? Sind sie besonders gestraft, wenn ihnen die Früchte die Zähne stumpf machen? Oder ist das nicht die voraussehbare Folge? So habe ich Stephanie gebeten, bei der dritten Weisung zum Missbrauch des Namens zu lesen. Im Hebräischen steht da naqah, was man statt „ungestraft lassen“ auch mit „nicht aus der Verantwortung entlassen“ wiedergeben kann. Gott straft nicht nach einem festen Strafrecht, er wendet aber auch nicht die Folgen dessen ab, was jemand böswillig oder aus Dummheit in die Welt setzt. Er ist dagegen gnädig und barmherzig, und so ermöglicht er nach jedem erkannten Irrtum einen neuen Anfang, neues Leben. So Israel nach der Sache mit dem goldenen Kalb. Und auch später in seiner Geschichte immer wieder – und wohl auch heute und morgen, damit einmal sein Land zu einem gelobten wird – für alle, die dort leben.

So eröffnet er auch uns neue Anfänge, wenn wir mit der eigenen Weisheit am Ende sind und mit ihm den Weg in die verheißene Zukunft suchen, in der nicht nur Milch und Honig fließen, sondern auch Frieden und Gerechtigkeit über alle Grenzen hinweg einander küssen werden. Amen.

283, 1 – 3, 6. (in Vers 3 singen wir „Menschen“ statt „Christen“!)

(Gebet:) Adonai, adonai, el, rachum vechanun, äräch apijm veraw-chäsäd veämät. Ewiger, Ewiger, Gott, barmherzig und gnädig, langatmig und reich an Huld und Treue, der Du Huld bewahrst für Tausend, der Du Schuld und Vergehen und Sünde wegnimmst, uns aber nicht aus der Verantwortung entlässt, sondern die Schuld der Eltern an Kindern und an Kindeskindern, an der dritten und an der vierten Generation bedenkst, und Treue bewahrst an Tausenden, zu Dir kommen wir mit allen Verunsicherungen aus Geschichte und Gegenwart.

Vor Dich bringen wir die große Not und den Tod, in die Menschen von anderen Menschen gebracht werden, die sich dabei auf Deinen angeblichen Willen berufen. Rette die Bedrohten und bring die, die sie bedrohen und töten wollen, zur Vernunft. Lass uns dabei nicht übersehen, dass das Erlernen von Vernunft auch schon in unseren Schulen beginnen muss. Und lass uns offen werden für alle, die dieser Bedrohung und aller anderen Lebensgefahr und Elend entfliehen wollen. Schaffe ihnen Raum in unserer Stadt, in der so viele Räume leer stehen, schaffe ihnen Raum in unseren Herzen, die nicht erst zu Weihnachten weit werden sollen. Und lass das Mittelmeer, das wir in den Ferien so lieben, nicht wieder zur Todesfalle werden, sondern Weg in die Freiheit sein.

Vor Dich bringen wir unseren von Neuem erschütterten Pazifismus – wir sehen kein gewaltloses Einschreiten, das das Morden im Nahen Osten und in Afrika beenden könnte, so wenig wie es sich vor 70 Jahren zeigte, als das Morden von Deutschland ausging. Schenke uns und unseren Politikern Weisheit, das Maß zu finden, das Hilfe schafft, ohne neuer Gewalt den Boden zu bereiten. Lass sie bedenken, dass heutiger Reichtum aus Waffengeschäften nicht nur anderen, sondern auch uns die Zukunft kosten wird.

Vor Dich bringen wir alle Menschen, denen die Lebenswürde, denen Nahrung, Bildung und Freiheit vorenthalten werden. Lass die Hoffnung auf Dein kommendes Reich, oder wie immer Menschen das nennen, schon heute in realen Schritte auf es zu sichtbar werden.

Und vor Dich bringen wir auch unsere Nächsten am Ort, in unseren Familien, in unserer Gemeinde, in unserem Land. Lass den Verzweifelten Hoffnung werden, den Einsamen Trost, den Kranken Genesung, und wo ein Leben zu Ende geht, da schenke die Fähigkeit getrost loszulassen.

Wir bringen unseren ganz persönlichen Bitten vor Dich……..

Gemeinsam beten wir, wie es Jesus gelehrt hat:Unser Vater im Himmel…

Die zehn Worte der Weisung, wie sie in diesem Gottesdienst gelesen wurden:

Höre Israel! Gott redete alle diese Worte und sprach:

Ich bin der HERR, dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus einem Sklavenhaus.

Du hast keine anderen Götter neben mir.

Du machst dir kein Gottesbild noch irgendein Abbild von etwas, was oben im Himmel, was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist. Du wirfst dich nicht nieder vor ihnen und dienst ihnen nicht, denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Vorfahren bedenkt bei den Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation, bei denen, die mich hassen, der aber Gnade erweist tausenden, bei denen, die mich lieben und meine Gebote halten.

Du missbrauchst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht, denn der HERR wird den nicht vor den Folgen bewahren, der seinen Namen missbraucht.

Denke an den Sabbattag und halte ihn heilig.

Sechs Tage arbeitest du und tust all deine Arbeit; der siebte Tag aber ist ein Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Da tust du keinerlei Arbeit, weder du selbst noch dein Sohn oder deine Tochter, dein Knecht oder deine Magd noch dein Vieh oder der Fremde bei dir in deinen Toren. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, dann aber ruhte er am siebten Tag. Darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und ihn geheiligt.

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst auf dem Boden, den der HERR, dein Gott, dir gibt.

Du tötest nicht.

Du brichst nicht die Ehe.

Du stiehlst nicht.

Du sagst nicht als falscher Zeuge aus gegen deinen Nächsten.

Du begehrst nicht das Haus deines Nächsten; du begehrst nicht die Frau deines Nächsten oder seinen Knecht oder seine Magd oder sein Rind oder seinen Esel oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.